Paul Magar: Leben und Werk – 1983 bis 2000

Die Jahre 1983 – 2000

Die Arbeit an der Mappe „Unterwegs“ mit fünfundzwanzig Bleistiftzeichnungen ist 1982 abgeschlossen. 1983 hält sich Magar für kurze Zeit in Berlin auf, um die Museen in West- und Ostberlin zu besuchen. Er zeichnet und malt auf Rhodos. Im November fliegt er mit Elsbeth nach Korea. In Seoul wird die Ausstellung „Deutsche Gegenwartskunst“ im Ho-Am-Nationalmuseum für Moderne Kunst eröffnet, an der Magar beteiligt ist. Das Museum erwirbt das Ölbild „Die große Pagode“. Im Anschluss nimmt er eine Einladung nach Tokio an. Mit zahlreichen Skizzen und Zeichnungen kehrt er nach Hause zurück. Er malt oft bis in die Nacht.

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar
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1984
„Drei Zeitalter“

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1984
„Kyongbok“

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1984
„Moschee am Atlas“

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1984
„Der gestürzte Pharao“

Magar zeichnet die „Monatsblätter“, eine Mappe mit zwölf Kugelstiftzeichnungen. Bevor er nach Berlin fährt, besucht er die Inseln Teneriffa, Ibiza und Mallorca. Nach der Heimkehr entstehen Frauenbilder und Bilder von Städten und Landschaften.

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1985
„Kapelle“

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1985
„San Isididro“

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1985
„Begegnung im Park“

Das Bild wird 2021 dem Museum August Macke Haus in Bonn übergeben.

Die Mappe „Bernhard von Clairvaux“ mit sechsundzwanzig Kugelstiftzeichnungen wird fertig, heute im Besitz des Altenberger Domvereins. Viele Jahre hindurch pflegt Magar freundschaftlichen Kontakt mit der Deutsch-Französischen und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft. 1986 zeichnet und malt Magar auf Kreta, besucht später Süddeutschland und Österreich, zeichnet in Salzburg, am Chiemsee und in München.

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1986
„Akrotiri“

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1986
„Orientalischer Hafen“

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1986
„Die roten Schwestern“

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1986
„Andalusisches Bergdorf“

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1986
„River Ladies“

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1986
„Paar“

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1986
„Express“

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1986
„Aufgegebene Anlage“

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1986
„Wo einst Tempel standen“

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1986
„Die Auskunft“

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1986
„Wo einst der Handel blühte“

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1986
„Dorf am See“

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1986
„Sommerabend“

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1986
„Unter der Brücke“

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1986
„Ausblick“

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1987
„Anflug“

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1987
„Etruskische Nekropole“

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1987
„Wegekreuz“

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1987
„Sizilianische Vesper“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1987
„Urban“

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1987
„Gelbe Brücke“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1987
„Wolkenkratzer“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1987
„Abschied“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1987
„Jerusalem 3 Religionen“

Die Mappe „Bis in den Süden“ mit fünfzehn Bleistiftzeichnungen erscheint. Von November bis Dezember 1987 fliegt er mit Elsbeth nach Hongkong und Bangkok. Honkong, die aufregende Stadt, und die vielen Tempel in Bangkok sind für Magar ein faszinierendes Erlebnis. Er zeichnet unentwegt. Zurückgekehrt nach Deutschland malt er – erfüllt vom Erlebten – strahlende, lichtdurchflutete Bilder.

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1988
„Buddhas“

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1988
„Der Erleuchtete“

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1988
„Antike Pilgerstätte“

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1988
„Tiefes Flusstal“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1988
„Auf nach Motala“

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1988
„Leuchtturm“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1989
„Braunkohle“

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1989
„Im Park“

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1989
„Landschaft mit Auto“

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1989
Manfred van Rey, Leiter des Stadtmuseums Bonn, mit seiner Frau Dorothee bei Magar

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1990
Wilma (rechts im Bild) und Herbert Campendonk, Sohn des Künstlers Heinrich Campendonk, in einer Ausstellung Magars

1989 wird Paul Magar der Erste Deutsche Kulturtaler verliehen. Ein Jahr später entsteht das drei Meter breite Columbus-Triptychon „Von der Alten zur Neuen Welt“. Im Auftrag der Stadt Bonn erscheint das Buch „Paul Magar – Zu Leben und Werk eines Bonner Malers“, herausgegeben von Heinke Sudhoff.

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1991
Jürgen Sudhoff, deutscher Botschafter in Paris, mit Frau Heinke, Kunsthistorikerin und Autorin

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1990
„Das Gelöbnis des Fischers“

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1990
„Bergstrasse“

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1990
„Zirkus“

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1990
„Reisende“

Paul und Elsbeth Magar begegnen dem Ehepaar Frank Günter und Karin Zehnder, das später einige Jahre die Tochter des Malers bei der Betreuung des Nachlasses begleiten wird. Das Columbus-Triptychon hängt 1992 auf der Weltausstellung EXPO in Sevilla als Deutscher Kulturbeitrag. Paul Magar und Elsbeth reisen auf Einladung der Deutschen Botschaft zur Ausstellung nach Sevilla. Für beide wird der Besuch eine beeindruckende Zeit. Ein Käufer aus New York erwirbt das Bild 1993. Es wurde nie in Deutschland gezeigt, ist jedoch inzwischen wieder hierher zurückgekehrt.

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1991
„Atelier“

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1991
„Bergkloster“

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1991
„Stadtzentrum“

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1991
„Gang zur Komplet“

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1992
„Südliche Landschaft“

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1992
„Frauen am See“

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1992
„Streik“

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1992
„Aussichtstürmchen“

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1993
„Kontraste“

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1993
„Wo der Park beginnt“

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1993
„Vernissage“

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1993
„Des Leuchtturmwärters schöne Tochter“

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1993
„Blick auf Bonn“

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1993
„Von der Natur zum Bild“

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1993
„Zwillinge“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1993
„Schwarzer Tisch“

Die Mappe „Städte aus aller Welt von Mexico-City bis Tokyo“ erscheint 1993, zu der Manfred van Rey den Text schreibt. Die zweite erweiterte Auflage „Aus den Skizzenbüchern Bonn und Umgebung“ wird veröffentlicht mit einem Vorwort von Hugo Borger. Magar porträtiert seinen Arzt Klaus Heinemann, mit dem ihn bereits eine lange Freundschaft verbindet.

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1994
„Häuser am Meer“

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1994
„Charon wartet auf Orpheus“

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1995
„An der Überführung“

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1995
„Am Eingang zum Park“

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1995
„Im Dickicht der Türme“

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1996
„Köln“

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1996
„Deo“

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1996
„Die Eltern“

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1997
„Begegnung“

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1997
„In der Stadt“

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1997
„Stilleben mit Trauben“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1997
„Rheinstrecke“

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar

1997
„Blaues Kaffeegedeck“

1996 malt Paul Magar das Ölbild „Die Eltern“ für die Tochter Dorothea. Das fortschreitende Alter und die schwächer werdende Gesundheit erlauben keine großen Reisen mehr. Seine Hand wird unsicher und er leidet sehr darunter. Paul Magar schöpft nun alle Kraft aus den Erinnerungen, die ihn immer wieder in die „Länder des Lichts“ bringen. Magars großartige Frau Elsbeth, seine Muse und verständnisvolle, alles Schöne liebende ständige Begleiterin in allen Jahren, ist ihm auch im Alter eine bewundernswerte Partnerin. Paul Magar stirbt am 14. Februar 2000. Seine Frau Elsbeth folgt ihm neun Monate später am 18. November 2000. Auf der Staffelei im Atelier steht Magars letztes Bild „Canal du Midi“. Eine Brücke über den Kanal – auf der anderen Seite strahlendes Licht.

Copyright: Dorothea Hölzer-Magar
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1999
„Canal du Midi“